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Private Krankenversicherung für Selbständige PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 16. November 2010 um 08:38 Uhr

Selbständigen und Freiberuflern steht es frei sich zwischen dem Beitritt in eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung zu entscheiden. Welches für einen die richtige Wahl ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. da dies von den individuellen Bedürfnissen und vom Einkommen abhängig ist. Die gesetzlichen Kassen bieten eine Regelversorgung für freiwillig versicherte Mitglieder, die der Versorgung der gesetzlich Versicherten entspricht. Im Beitrag ist die Pflegeversicherung enthalten, ebenso sind alle Familienmitglieder kostenlos mitversichert. Die Tarife können mit oder ohne Krankengeldanspruch gewählt werden. Der Beitrag ist einkommensabhängig, wobei auch bei geringen Einnahmen eine Mindestentgeltgrenze einzuhalten ist. Neugründer, die Gründungszuschuss erhalten, zahlen während der Förderung einen ermäßigten Beitragssatz. Krankengeldanspruch kann jedoch während der Förderung nicht eingeschlossen werden. Der Wechsel in eine private Krankenversicherung ist jederzeit möglich.

Eine private Krankenversicherung bietet Ihren Kunden individuelle Leistungspakete. Es gibt bei den verschiedenen Anbietern, im Gegensatz zu den gesetzlichen Kassen, unterschiedlichsten Tarife mit erheblichen Leistungsunterschieden. Zur Beitragsbemessung zieht die private Krankenversicherung nicht wie die gesetzlichen Kassen das Einkommen als Grundlage heran. Der Beitrag bemisst sich am Risiko (Gesundheitszustand, Eintrittsalter, Geschlecht), dem gewählten Leistungsumfang sowie an der Anzahl der Versicherten. Bei den Privatanbietern sind Familienangehörige nicht beitragsfrei mitversichert, sie müssen zusätzlich versichert werden. Ein Antrag in die private Krankenversicherung kann wegen Vorerkrankungen abgelehnt werden. Nur bei der Wahl des Basistarifes besteht die Verpflichtung zur Aufnahme. Die Behandlungskosten sind vom Versicherten zu tragen und werden auf Antrag hin vom Versicherer rückerstattet. Nach Vertragsabschluss ist ein Wechsel ein die gesetzliche Versicherung nur möglich, wenn wieder eine nichtselbstständige Beschäftigung aufgenommen wird. Weitere Infos zu den Tarifen und einem Wechsel in die PKV gibt es hier.

Fazit:

Für Selbstständige und Freiberufler, die über durchschnittliche Einnahmen verfügen und Familienangehörige mit versichern müssen, ist der gesetzliche Versicherungsschutz am günstigsten. Durch Abschluss von Zusatzversicherungen kann man die Regelleistung erweitern. Für Alleinstehende mit wenig Vorerkrankungen und hohem Einkommen lohnt sich in jungen Jahren hingegen der Beitritt in die private Krankenversicherung.

 

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